Sehenswürdigkeiten

Lenzen

Lenzen ist der einzige Ort der Prignitz, der auf eine dokumentierte 1075jährige Geschichte zurückblicken kann.
Vom 1. bis 5. September des Jahres 929 eroberten die Sachsen auf Befehl Heinrich I. unter Führung des Grafen Thietmar und des Legaten Bernhard vom Höhbek aus die Wendenfestung Lunkini (Lenzen). Die Chronisten Widukind von Corvey und Thietmar von Merseburg berichteten in ihren Aufzeichnungen darüber.
In der Woche 27.08.2004 - 05.09.2004 feierte die Stadt Lenzen ihr 1075jähriges Bestehen.


 

Burg Lenzen
Von welcher Seite auch immer man zwischen Dömitz und Wittenberge Richtung Lenzen schaut, fällt der Blick automatisch auf die am Rand der Stadt liegende Burg mit ihrem runden, mittelalterlichen Turm und dessen geschwungenen Dach.
Die Burg war ursprünglich eine slawische Wallanlage, die im Laufe der Jahrhunderte ständig überbaut wurde. So wurden bei einer Ausgrabung im Jahr 1964 Reste slawischer Befestigungen aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts entdeckt.
In dem, an die Burg angrenzenden Fachwerkgebäude beherbergt sich heute das Lenzener Heimatmuseum, und dies nun schon seit 1955.


 

Burg Lenzen

Lenzener Elbtalaue
Die Lenzener Elbtalaue als Bestandteil des Biosphärenreservates "Flusslandschaft Elbe-Brandenburg" erstreckt sich auf einer Länge von 50 km entlang der Elbe zwischen Dömitz und Wittenberge im nordwestlichen Zipfel des Landes Brandenburg.

Bis 1989 wurde diese Flusslandschaft in keinem Reiseführer erwähnt. Nur Einheimischen, die im damaligen Sperrgebiet lebten, waren die Schönheiten dieser Landschaft bekannt. Erst als Ende 1989 die innerdeutschen Grenzen fielen, wurde das ehemalige Grenzgebiet wieder entdeckt.

Mittelpunkt der Landschaft ist die 1075jährige Stadt Lenzen.


 

Elbtalauen-Landschaft

Bad Wilsnack

Seit der Jahrhundertwende ist Bad Wilsnack als Luftkurort und beliebtes Ausflugsziel bekannt. Durch die Entdeckung des heilkräftigen, eisenoxidhaltigen Moores wurde aus dem Luftkurort schnell auch ein Moorheilbad. Aus diesem Grund bestimmte seit 1907 das Kurwesen die Entwicklung der Stadt. Seit 1929 darf die Stadt den Titel "Bad" tragen. Geprägt ist das Stadtbild durch Fachwerkhäuser und Parkanlagen. Auch heute noch hat das Kurwesen eine große Bedeutung für die Region. Besonders beliebt bei allen Gästen der Region ist die Kurtherme.

Bad Wilsnack ist aber bereits im 14. Jahrhundert bekannt geworden. Im Jahre 1383 soll sich, nach einer Brandschatzung, ein Hostienwunder zugetragen haben. Das Mysterium vom "Wunderblut" zog bis 1552 zahllose Wallfahrer an. Noch heute zeugt die dreischiffige Wunderblutkirche mit ihren wertvollen Glasfenstern und dem erhaltenen Wunderblutschrein aus dem 15. Jahrhundert von den Wallfahrtstagen und ist ein über die Grenzen der Region hinaus beliebte Sehenswürdigkeit.


 

Wunderblutkirche

Die Stadt Ludwigslust - eine moderne Kleinstadt mit barockem Flair
Aus einem ehemals kleinen ruhigen Dörfchen ist eine Kreisstadt geworden, die besonders durch ihr Barockschloss und durch kulturelle Höhepunkte bekannt ist.

Ab 1758 plante Johann Joachim Busch auf dem Reißbrett die barocke Stadtanlage, die heute über zahlreiche sehenswerte Gebäude, wie zum Beispiel das Schloß mit großzügigem Schloßpark oder die Stiftskirche, verfügt.

Ludwigslust ist mittlerweile als internationales Flächendenkmal anerkannt.


 

Schloß Ludwigslust